Druckkopftechnik – Wie funktioniert es im Detail

Mittlerweile ist das Angebot der Multifunktionsgeräte größer als reine Drucker. Die angebotene Auswahl an Druckern ist nicht so groß wie in den letzen Jahren. Darüber hinaus wird beim Preisvergleich schnell klar, dass die meisten Kombigeräte fast genauso viel kosten wie ein Drucker.

Wer zu Hause arbeitet und viele Aufgaben erledigen muss, kann so ein Kombigerät als Lösung einsetzen. Solche Geräte sind platzsparend und effektiv. Außerdem sind sie ideal für den privaten und beruflichen Bereich. Mit einem Multifunktionsgerät ist scannen, kopieren und drucken ist möglich sowie Hochglanzfotos sind damit kann man damit auch drucken. Je höher der Anschaffungspreis, desto mehr bieten die Geräte an.

Die modernen Kombigeräte sind mit folgenden speziellen Funktionen ausgestattet:
• Farbdisplay zum Betrachten und Drucken von Fotos PC-unabhängig
• Speicherkartensteckplätze für alle gängigen Karten
• PictBridge Direktdruck von der Digitalkamera
• Farb- und Schwarzkopien ohne PC
• WI-FI-Funktion und Netzwerkanschluss
• Scanner mit Durchlichteinheit
Duplexdruck
• Zwei Papierfächer
• Dokumenteneinzug
• Hohe Druckgeschwindigkeit
• Faxfunktion

Es gibt Unterschiede zwischen Tintenstrahl- und Laserdrucker. Die Tintenstrahldrucker arbeiten mit flüssiger Tinte und haben entweder zwei oder Patronen. Bei Tintenstrahldruckern kann man in Farbe und in Schwarz drucken. Mit Laserdruckern kann man entweder in Monochrom oder in voller Farbe drucken. Bei den Laserdruckern gibt es selbstverständlich auch Multifunktionsgeräte mit scannen, kopieren, drucken und faxen. Dann sind die Anschaffungskosten höher als bei normalen Drucker. Ein Laserdrucker macht Sinn, wenn sehr viel gedruckt wird, um Kosten zu sparen. Mit einer Tonerkassette kann man mindestens bis zu 1500 Blatt drucken. Toner und Druckerpatronen erhalten sie z.B. bei Markt24.de

Die Kombigeräte oder Tintenstrahldrucker haben zwei unterschiedliche Druckköpfe. Beim Zweipatronensystem gibt es eine schwarze und eine Farbpatrone mit drei Kammern. Bei diesem Verfahren ist der Druckkopf an der Patrone integriert. Beim Kauf jeder neuen Patrone kauft man den Druckkopf immer mit – und wenn bei der Farbpatrone eine Farbe fehlt, muss die ganze Patrone ersetzt werden. Dieses Verfahren ist nicht umweltfreundlich, außerdem man kann nicht willkürlich den Farbverbrauch so steuern, damit alle Farben gleichmäßig verbraucht werden. Es kommt sehr oft vor, dass in entsorgten Patronen immer noch Tinte vorhanden ist. Tinte ist wie bares Geld – sollte nicht so einfach verpulvert werden. Deshalb haben Drucker mit zwei Patronen hohe Folgekosten.

Das Druck-Verfahren nennt sich Bubble-Jet. Es ist sehr einfach und preiswert, Drucker mit solch einer Technik herzustellen. Hier wird das Wasser der Tintentropfen mit einem Heizelement erhitzt, so bildet sich eine winzige Dampfblase, die durch den Tintendruck aus der Düse gepresst wird.

Geräte mit Vierpatronensystem sind besser und übersichtlicher, denn da wird nur die Patrone ersetzt, die verbraucht ist. Diese Drucker haben ein Micro-Piezo Druckkopf – bei diesen Geräten handelt es sich um ein permanent Druckkopf, der ist fest im Gerät eingebaut. Bei diesem Verfahren zahlt man einmal für die Technik und die Folgekosten bestehen nur aus der verbrauchten Tinte. Bei dieser Technik wird die Tinte unter Ausdehnung der Piezo-Kristall vom Keramikbauteil mechanisch aus den Düsen gepresst.

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